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Die EM Beetkultur (Kulturen unter Einsatz von sogenannten Effektiven Mikroorganismen) eignet sich für alle Arten von Beeten, darunter Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeeten sowie Erd- und Hochbeeten. Die Böden werden aktiviert, es bildet sich eine vielschichtige Mikroorganismen-Population durch das biologische Pflanzenhilfsmittel EM®. Es hilft den Pflanzen, Nährstoffe besser aufzunehmen, es führt zu deren Widerstandsfähigkeit und regt die Wurzelbildung an.

Welche Varianten der EM Beetkultur gibt es?
Die einzelnen Produkte, die sich gut durch organischen Langzeitdünger ergänzen lassen, sind MikroDünger, EM-1®, Terra Preta Bokashi und EM-Tropfen. Es gibt noch mehr und auch ergänzende Kulturen und Dünger. Sie nutzen die Kraft der Effektiven Mikroorganismen, die aerob und anaerob die Kompostierung verbessern. Entdeckt und zu Produkten entwickelt hat sie die japanische Em Research Organization Incorporation aus dem japanischen Uruma bei Okinawa.

Wann sollte die EM Beetkultur angelegt werden?
Schon im zeitigen Frühjahr ab ~8 °C Bodentemperatur können diese Kulturen angelegt werden. Sie bereiten die Beete für die Blumen und das Gemüse vor. Auch der Rasen freut sich über die frühe EM®-Gabe. Die Versorgung der Pflanzen und Böden mit effektiven Mikroorganismen zu diesem frühen Zeitpunkt erspart in den kommenden Monaten viele Pflegearbeiten. Die Gärtner erfreuen sich später an den rundum vitalen Pflanzen. Zur Anwendung kommen Bokashi oder EM®-Kompost plus UrgesteinsMehl. Bokashi steht in den Varianten organisch, Schwarzerde oder rein pflanzlich zur Verfügung. Von diesem streuen die Anwender pro Quadratmeter Beetfläche zwischen 200 und 500 Gramm auf das Beet oder arbeiten ihn flach ein. Bokashi hat einen niedrigen pH-Wert. Daher benötigen die Pflanzen im Beet etwas Abstand (10 bis 15 cm). Nach dem Einarbeiten empfiehlt sich das Angießen mit 20 ml EMIKO® Bodenaktivator. Pro Quadratmeter kommt ein Liter Wasser hinzu.

Wartezeiten bei EM Beetkulturen
Im beschriebenen Fall der Bokashi-Anwendung benötigen die Mikroorganismen bis zu drei Wochen, um das organische Material umzusetzen. Anschließend können die freien Beetbereiche bepflanzt werden. Ohne Wartezeit ist hingegen das Bepflanzen nach einer organischen EM®-Kompost-Düngung möglich. Dieser Kompost wird mit der EMIKO® KompostPflege aufgewertet. Pro Quadratmeter können 500 Gramm Kompost im Beet verteilt werden. Auch hierbei empfiehlt sich die leichte Einarbeitung. Der Kompost hat einen natürlichen pH-Wert, er kann daher auch dicht an vorhandenen Pflanzen ausgebracht werden. Wiederum erfolgt ein Angießen mit dem Bodenaktivator, damit die Kompostnährstoffe weiter aufschließen. Einen zusätzlichen Nährstoffschub aus natürlichen Mineralien verschafft das EMIKO® UrgesteinsMehl dem Beet, das dadurch gleichzeitig EM®-Mikroorganismen erhält. UrgesteinsMehl bringen die Gärtner einmal jährlich während der Vegetationszeit aus. Das kann das Frühjahr sein. Die Ausbringung kann zusammen mit einer organischen Düngung erfolgen.

Vorgehensweise bei dicht bewachsenen Beeten
EM® lässt sich auch auf dicht bewachsenen Beeten einsetzen, auf denen Sträucher oder Bodendecker die Erde weitgehend bedecken. Hierzu eignet sich EMIKO® MikroDünger. Die organische Frühjahrsdüngung erfolgt damit in einer Mischung von 10 ml auf maximal fünf Liter Wasser pro Quadratmeter. Der Boden nimmt dadurch schnell die effektiven Mikroorganismen auf. Alternativ lassen sich in solchen Beeten Depots mit Bokashi oder EM®-Kompost anlegen. Das erfolgt durch 18 cm tiefe Löcher, die im Abstand von rund 50 cm in sämtliche Richtungen gebohrt werden. Wenn der Boden sehr durchlässig ist, eignet sich zum Bohren ein Pfahl mit fünf bis sieben Zentimeter Durchmesser. Bei tonigen, dadurch härteren Böden leistet ein Rohr – ebenfalls mit diesem Durchmesser – gute Dienste. In das Loch kommen EM®-Kompost oder Bokashi, das Verschließen erfolgt mit Erde.

Gemüsebeete: EM® Einsatz entsprechend der unterschiedlichen Pflanzenansprüche
Gemüsepflanzen sind Schwach-, Mittel- oder Starkzehrer. Das ist beim Anbau zu beachten, für den ein Zeit- und Flächenplan sehr nützlich ist. Starkzehrer sind unter anderem Tomaten, Brokkoli und Zucchini, die viele Nährstoffe benötigen. Den Grundstock sichern Bokashi und EM®-Kompost, beides wird leicht in die obere Beetschicht eingearbeitet. Es folgt die Durchfeuchtung mit EMIKO® Gartenaktivator und Wasser. Damit der Boden feucht bleibt, kann ihn der Gärtner bis zum Pflanztermin mit Mulch oder einem Vlies bedecken. Bei Mittelzehrern (Möhren Kohlrabi, Spinat) ist weniger Dünger erforderlich. Schwachzehrer (Erbsen, Bohnen, Erdbeeren) benötigen magere Böden. Hier genügt EMIKO® Bodenaktivator für die Kultivierung.

Weitere Infos und Produkte finden Sie auf https://www.em-schweiz.ch/em-garten-pflanzenwelt-beetkultur

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